Coyote Buttes North (CBN)

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GPX

Hier sind die GPX-Dateien unserer verschiedenen Wanderungen in den Coyote Buttes North

Länge und Höhenmeter der Tracks.

2012: 12,9 km und 548 Höhenmeter
2014: 15,7 km und 750 Höhenmeter
2016: 13,8 km und 740 Höhenmeter

Das Wichtigste zuerst!!!

Um das Gebiet der Coyote Buttes North (CBN) zu besuchen benötigt man ein Permit. Dieses muss vor dem Besuch erworben werden. Jeden Tag werden 20 dieser Permits vergeben. Jedes Permit gilt für eine Person. 10 dieser Permits werden vier Monate vorher per Online-Lotterie vergeben. 10 weitere Permits werden jeden Morgen um 9 Uhr im BLM in Kanab, für den darauffolgenden Tag, verlost. Sollte man ohne Permit im Gebiet der CBN erwischt werden, muss man mit deftigen Geldstrafen rechnen. Ranger des BLM kontrollieren das Gebiet regelmäßig. Die genauen Regeln für die Vergabe der Genehmigungen findet man auf der Internetseite des BLM in Kanab.

Sowohl bei der Online-Lotterie als auch bei der Vor-Ort-Verlosung ist der Andrang sehr groß. Online “streiten” sich oft mehr als 1000 Antragsteller pro Tag um die 10 Permits. Im BLM in Kanab sind nicht selten mehr als 50 und mehr Personen (hinter jeder dieser Personen stehen Gruppen von bis zu 6 Leuten) vor Ort um bei der Verlosung dabei zu sein. Da die Chancen, ein Permit zu bekommen, demzufolge nicht besonders hoch sind, sollte man immer noch ein Ersatzprogramm in Petto haben.

House Rock Valley Road

Anfahrt zum Trailhead

Die Anfahrt zum Wire Pass (Trailhead) erfolgt über die House Rock Valley Road. Die gesamte Straße ist ca. 30 Meilen lang und ungeteert. Sie verbindet den Highway 89 im Norden mit dem Highway 89A im Süden.  Klassischerweise erfolgt die Anfahrt von Norden aus. Vom Highway 89 beträgt der Weg bis zum Wire Pass in etwa 8 Meilen. Meistens ist die Straße in gutem Zustand. Die einzige wirklich knifflige Stelle befindet sich beim Buckskin Gulch, den man queren muss. Wenn es in den Tagen vorher geregnet haben sollte, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Wash Wasser führt und dann eine Durchfahrt unmöglich macht. Diese Durchfahrt befindet sich noch 4 Meilen vor dem Trailhead. Sollte die Anfahrt von Norden nicht möglich sein, kann man auch den längeren Weg von Süden aus nehmen. Auch hier sollte man sich aber vorher über die Straßenzustände informieren. Wie bei allen Dirt Roads ist auch die House Rock Valley Road nur im trockenen Zustand befahrbar.

House Rock Valley Road
Wash am Wire Pass

Die Wanderung zur Wave

Zu Beginn soll gesagt sein, dass es noch einen zweiten Trailhead für die Wanderung zur Wave gibt. “The Notch” befindet sich ein paar Meilen südlicher auf der House Rock Vally Road. Das BLM empfiehlt die Wanderung ab dem Wire Pass Trailhead. 

Wir sind bisher bei allen unseren Besuchen auch vom Wire Pass Trailhead gestartet und deswegen wird auch dieser Weg hier beschrieben. Mit dem Permit, dass man gut sichtbar am Rucksack befestigt, bekommt man eine genaue Beschreibung des Weges mit Fotos und GPS-Koordinaten. So ist der Weg gut zu finden. Los geht es am Wire Pass Trailhead. Koordinate: Breite:  37.019398; Länge: -112.025015. Von da aus läuft man eine Weile im Wash des Wire Pass. Nach ein paar 100 Metern verlässt man diesen wieder. Auf der alten Jeep Road geht es steil bergauf und der Kreislauf kommt das erste mal in Schwung. Es wird heute nicht das letzte mal sein. Koordinate: Breite: 37.019974; Länge: -112.018014. Über einen riesigen Sandhügel geht es jetzt bergab, hinunter in einen weiteren Wash. Nachdem man den gequert hat geht es über einen Sandsteinsattel erst hinauf und dann natürlich auch wieder nach unten. Ab jetzt befindet man sich im Permitgebiet. Koordinate: Breite: 37.015477; Länge: -112.009111. Ab hier sollte man auf keinen Fall mehr ohne Permit unterwegs sein.

Abzweig aus dem Wash auf die alte Jeep Road

Hier geht es erst mal eine Weile auf Sandstein weiter. Nachdem man den Sattel überquert hat, sollte man sich die Stelle gut einprägen, denn hier muss man auch wieder zurück. Da es in der Vergangenheit wohl ein paar Unfälle mit Menschen gab, die sich verlaufen haben, wurden an dieser Stelle auch Hinweisschilder aufgestellt. Von hier aus läuft man in südlicher Richtung relativ geradeaus weiter. Dabei geht es immer bergauf und bergab über Sandstein. Nach kurzer Zeit kommen zwei Sandsteinhüte oben am Berg in Sicht. Diese umrundet man auf der rechten Seite! Die beiden Hüte markieren die Grenze zwischen Utah und Arizona. Koordinate: Breite: 37.009984; Länge: -112.008407. Von nun an ist die Navigation sehr einfach, denn man läuft immer auf den senkrechten Spalt zu, den man in der Steinformation in der Ferne sieht. Ist man unterhalb des Felsens angekommen, steht man vor einer riesigen Sanddüne. Koordinate: Breite: 36.998871; Länge: -112.006422.  Im Grunde muss man nicht über den Düne nach oben sondern kann sich auch einen eigenen Weg suchen. Will man aber zur Wave muss man irgendwie nach oben. Der Weg ist anstrengend und nicht ganz einfach. Es ist steil und alles ist voller Sand. Vorsicht ist also geboten. Oben angekommen, ist man noch nicht ganz da. Es geht, jetzt moderater, weiter bergauf und immer geradeaus, bis man vor dem Eingang zur Wave steht. Koordinate: Breite: 36.996529; Länge: -112.006228. Die Anstrengung hat sich gelohnt, nach etwas mehr als 4,5 km ist man angekommen. Jetzt ist nur noch Genießen angesagt. Für die Wanderung haben wir so um die 2 Stunden gebraucht. Wenn man unterwegs keine Zeit für das Fotografieren investiert, kann man sicher auch schneller zur Wave gelangen.

Hier geht es rein.

Die Wave

Die Hauptattraktion in den CBN ist mit Sicherheit die Wave. Nicht zuletzt, seit sie zum Screensaver eines bekannten Computer Betriebssystems auserkoren wurde, pilgern immer mehr Menschen hier hin. Durch die Limitierung auf 20 Personen pro Tag bleibt das Gebiet der CBN aber auch in Zukunft eine Wilderness und man kann die Naturschönheiten um die Wave in relativer Ruhe und Einsamkeit genießen.

Koordinate: Breite: 36.995659; Länge: -112.005988.

5/5
Nach Regenfällen sammelt sich das Wasser.

Neben der Wave gibt es noch zahlreiche andere tolle Naturschönheiten zu entdecken

Brain Rocks und Hamburger Rock

Brainrocks und Second Wave

Geht man oberhalb der Wave in südlicher Richtung weiter, kommt man erst zu den Brain Rocks und anschließend zur Second Wave.

Koordinate: Breite: 36.993314; Länge: -112.008225. (Second Wave)

Von der Second Wave kann man auch auf den Top Rock gelangen. Allerdings ist der Aufstieg hier sehr steil und nicht unbedingt empfehlenswert. Der Download enthält den Track mit dem Aufstieg über die Second Wave. 

4/5
Second Wave
Blick zurück auf die Wave.

Der Weg auf den Toprock

Einen wesentlich ungefährlicheren Weg auf den Top Rock gibt es, wenn man die Wave nach oben in nordöstlichen Richtung verlässt. Man läuft dabei ein paar hundert Meter, etwa auf halber Höhe, an der nördlichen Flanke des Top Rocks entlang, bevor man durch eine Rinne nach oben gelangt.

Der Download enthält den Track mit diesem Weg auf den Top Rock.

3.5/5
Blick nach vorne auf den Weg.
Melody Arch

Auf dem Toprock

Das Gebiet des Toprocks ist riesig. Man könnte hier oben sicher Tage verbringen. Allerdings ist das Übernachten in den CBN nicht erlaubt. Ein paar Highlights kann man allerdings schon innerhalb einer Tageswanderung erreichen.

Koordinate: Breite: 36.992042; Länge: -112.005933. (Alkoven)

Koordinate: Breite: 36.991073; Länge:-112.005510. (Melody Arch)

Koordinate: Breite: 36.989456; Länge: -112.001856. (Big Mac)

4/5
Sandalkoven
Hier geht es runter

Unterhalb der Wave

Auch unterhalb der Wave ist die Landschaft durchaus sehr sehenswert. Das Gelände ist nicht ganz einfach zu begehen. Es ist teilweise steil und zerklüftet, aber da der Sandstein sehr viel Halt bietet, kann man die Landschaft mit ein wenig Vorsicht durchaus erkunden.

Koordinate: Breite:  37.019398; Länge: -112.025015.

Der Download enthält den Track unserer Wanderung unterhalb der Wave.

3.5/5
Hier geht es runter
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