Atlanta

Georgia

Georgia State Capitol

Beschreibung: Das Georgia State Capitol wurde von den Architekten Franklin P. Burnham und Willoughby J. Erdbrooke entworfen und zwischen 1884 und 1889 erbaut. Bis heute wurde es mehrmals renoviert und ausgebaut, um modernen Ansprüchen zu genügen. Während einer dieser Renovierungen wurde auch die Kuppel vergoldet. Das Capitol war eines der ersten Gebäude mit Aufzügen.

Unsere Bewertung: Leider hatten wir hier keine Zeit, das Capitol von innen zu besichtigen, aber auch von außen ist es einen Besuch wert. Wir mögen die Capitole der einzelnen Bundesstaaten und versuchen immer, wenn wir in der Nähe sind, sie zu besuchen.

3.5/5

World of Coca Cola

Beschreibung: World of Coca Cola beschäftigt sich mit allem rund um die beliebte Limonade. In zahlreichen Ausstellungen erfährt man dabei alles mögliche über die Entstehung von Coca Cola. Es gibt ein Kino und vor allem eine Probierstation, wo man Coca Cola Produkte aus aller Herren Länder probieren kann. Seit 2007 befindet sich World of Coca Cola auf dem John Pemberton Place direkt gegenüber dem Georgia Aquarium.

World of Coca Cola ist täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet (Samstags ab 9 Uhr). Der Eintritt kostet 17$/Person.

Unsere Bewertung: Wir hatten Coca Cola schon bei unserer ersten gemeinsamen Reise 1994, damals noch an alter Stätte, besucht und weil wir es so toll fanden, war klar, dass wir wieder hin gehen würden, sollten wir noch einmal in der Stadt sein. Im Oktober 2016 war es dann soweit und wir konnten uns World of Coca Cola am John Pemberton Place anschauen.

Genau wie 1994, fanden wir die Probierstation, an der man alle weltweit von Coca Cola hergestellten Limonaden probieren kann, besonders toll. Einige davon sind wirklich ungewöhnlich. Man kann dabei so viel probieren, wie man möchte. Es ist alles im Eintrittspreis mit eingeschlossen.

4/5

Georgia Aquarium

Beschreibung: Das Georgia Aquarium, das größtenteils privat finanziert wurde, wurde 2005 am John Pemberton Place eröffnet. Es ist eines der Größten seiner Art. Es beheimatet über 10000 Tiere aus mehr als 500 Arten. Diese kann man in über 60 Becken bewundern. Es gibt mehrere Ausstellungen, die alle thematisch in verschiedene Lebensräume aufgeteilt sind. Dabei gibt es teilweise sehr große Becken mit riesigen Panoramascheiben.

Die Öffnungszeiten variieren, man kann sie für den jeweiligen Tag seines Besuches auf der offiziellen Homepage des Aquariums nachschauen.

Der Eintritt kostet 32,95$/Personl

Unsere Bewertung: Lässt man mal außer Acht, dass die Haltung von Meeressäugern in Aquarien immer einen faden Beigeschmack hat, ist dieses Aquarium wirklich gelungen. Die Becken sind riesig und die Ausstellungen sind sehr interessant und lehrreich aufgebaut. Uns hat es hier sehr gut gefallen und wir können einen Besuch durchaus empfehlen. Noch viel besser würde es uns gefallen, würde die Haltung von Delphinen und Belugawalen auch hier endlich aufgegeben werden. Im 21 Jahrhundert sollte man diese Notwendigkeit wirklich überdacht haben.

Einen kleinen Hinweis. Als wir das Aquarium im Oktober 2016 besuchten, fand in den Räumen eine private Feier statt. Deswegen war es nicht möglich, das größte Becken mit seiner riesigen Panoramascheibe zu besuchen. Dieses wurde uns am Eingang allerdings nicht gesagt. Das fanden wir sehr enttäuschend, denn das riesige Becken mit seinen hunderten von Fischen war der eigentliche Grund, wieso wir das Aquarium überhaupt besucht hatten. Nach einer Beschwerde, durften wir das Becken dann von oben, so zu sagen hinter den Kulissen ansehen, aber das war nur ein schwacher Trost. Aus dieser Erfahrung heraus raten wir jedem Besucher, dem dieses spezielle Becken, oder auch eine ander Ausstellung wichtig ist, am Eingang nachzufragen, ob auch alle Ausstellungen zugänglich sind.

4/5

Zoo Atlanta

Beschreibung: Der Zoo in Atlanta wurde 1889 gegründet und beheimatet zahlreiche Tiere aus der ganzen Welt.

Atlanta war einer der Zoos, die Anfang der 90er die Tierhaltung in Zoos überdachte und begann die Anlagen so umzubauen, dass sie sehr viel artgerechter wurden. Ein Symbol für dieses Umdenken wurde dabei der Gorilla Willi B. der bis zu seinem 29 Lebensjahr alleine in Gefangenschaft leben musste, bevor er das erste mal nach draußen durfte. Wer sich für die Geschichte von Willi B. interessiert kann sie hier nachlesen.

Heute gibt es im Zoo in Atlanta eine der größten Gorilla Anlagen weltweit. Eine weitere Besonderheit sind die großen Pandas, die man nicht so oft außerhalb Chinas bewundern kann.

Unsere Bewertung: Wir haben den Zoo während unseres ersten Urlaubs 1994 besucht. Damals gab es noch keine Pandas, aber die Gorilla Anlage und vor allem Willi B hat uns interessiert. Heute gibt es zum Glück sehr viele Zoos, die ihre Anlagen so umgebaut haben, dass eine,  zumindest verbesserte, artgerechtere Haltung möglich ist. Über den Sinn und Unsinn von Zoos, besonders die Haltung von Menschenaffen usw. lässt sich ja immer streiten. Uns hat der Besuch hier jedenfalls gefallen, denn Anfang der 90er gab es solche Zoos noch nicht so häufig. 

3/5
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