Allgemeines zum Nationalpark

Der Acadia National Park schützt einen für Maine typischen zerklüfteten Abschnitt der felsigen Küste. Man findet im einzigen Nationalpark in Neuengland Berge, Seen und eine sehr interessante Küstenlandschaft.

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Höhe über Normal Null: Cadillac Mountain

Eintrittspreise und Öffnungszeiten

*Der Anual Pass ist so zu sagen die “Flatrate” für alle vom National Park Service verwalteten Einrichtungen. Der Pass kostet einmalig 80$ und kann am Eingang des jeweiligen Nationalpark, National Monument usw. erworben werden. Der Pass ist 13 Monate lang gültig.

Aktivitäten und Wanderungen im Acadia Nationalpark

Bar Harbor

Beaver Dam Pond

Jordan Pond

Cadillac Mountain

An der Parkstraße

Bass Harbour Light

Bar Harbor

Beschreibung: Bar Harbor ist ein kleines Küstenstädtchen an der östlichen Seite des Acadia NP. Es gehört zwar nicht zum Nationalpark, wir haben es aber weder der Übersichtlichkeit und der unmittelbaren Nähe hier mit einsortiert. 

Unsere Bewertung: Bar Harbor hat uns im Prinzip ganz gut gefallen. Es ist ein kleines sehr hübsch gelegenes Städtchen, dass allerlei Infrastruktur wie Läden und Restaurants bietet. Außerdem starten von hier auch Boote zum Whale Whatching, eine der Attraktionen der Gegend.

Das einzige klitze kleine Problemchen sind die riesigen Kreuzfahrtschiffe, die hier regelmäßig vor der Küste vor Anker gehen. Wenn ein solcher Ozeanriese seine tausende Passagiere ausspuckt, kann man sich schon vorstellen, was in so kleinen Küstenstädtchen los ist. Besonders weil meistens mehr als ein Kreuzfahrtschiff hier vor Anker liegt. Wir würden deswegen empfehlen das Städtchen zu besuchen, wenn man kein Schiff vor der Küste ankern sieht. In dem Fall kann man alles auch in Ruhe und Frieden genießen und einen kleinen Schaufensterbummel unternehmen.

3/5

Beaver Dam Pond

Beschreibung: Der Beaver Dam Pond ist ein kleiner See, der direkt an der Parkstraße liegt. Da es hier meist windstill ist, bieten sich wegen der glasklaren Spiegelung tolle Fotomotive. Ob es hier, wie es der Name vermuten lässt, Bieber gibt, weiß keiner so genau. Laut den Rangern des Nationalparks gibt es keine Bieber mehr im Arcadia Nationalpark, aber es gibt immer wieder Berichte von Augenzeugen, die das Gegenteil behaupten. 

Unsere Bewertung: Besonders während des Indian Summers, wenn sich das Laub überall in Neuengland bunt verfärbt findet man hier jede Menge tolle Aussichten auf die bunten Hügel. 

4/5

Jordan Pond

Beschreibung: Jordan Pond ist ein See innerhalb des Arcadia Nationalpark. Er wurde während der letzten Eiszeit gebildet und liegt malerisch zwischen waldbewachsenen Hügeln. Dadurch ist das hier besonders im Herbst ein lohnendes Ziel. Da der See unter anderem als Wasserreservoir dient, ist das Schwimmen für Mensch und Tier verboten. Es gibt mehrere Wanderwege auf denen man die Umgebung erkunden kann. Der beliebteste ist der 3,3 Meilen lange Rundweg um den See herum. Auf der Ostseite ist dieser Weg eben und sehr leicht zu gehen, auf der Westseite ist es etwas steiniger und unebener. 

Traillänge: 5,8 km roundtrip
Höhenmeter:
Zeitbedarf: 2-3 Stunden
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel

Unsere Bewertung: Der Jordan Pond ist für uns auf jeden Fall ein „Must See“ wenn man im Park unterwegs ist. Besonders im Herbst wenn sich die Blätter verfärben, ist es hier wunderschön.

5/5

Cadillac Mountain

Beschreibung: Der Cadillac Mountain ist ein 470m hoher Berg in Mitten des Acadia Nationalparks. Da es im näheren und weiteren Umkreis die höchste Erhebung ist, hat man von oben eine tolle Rundumsicht in die Umgebung. Man kann den Berg zu Fuß, auf diversen Wanderwegen besteigen, oder aber den bequemen Weg mit dem Auto über die Straße nehmen.

Fun Fact: Der Cadillac Mountain gilt als der Ort, an dem die ersten Sonnenstrahlen des Tages zu sehen sind. Deswegen findet man hier auch oft sehr viele Menschen, die den Sonnenaufgang beobachten.

Unsere Bewertung: Auch der Cadillac Mountain ist ein lohnendes Ziel wenn man im Nationalpark unterwegs ist. Auch zum Sonnenuntergang ist es hier oben richtig toll und man hat sehr schöne Aussichten in die komplette Umgebung.

4/5

An der Parkstraße

Beschreibung: Ein großer Teil der Parkstraße ist ein Loop, der als Einbahnstraße angelegt ist. Da die Straße aber trotzdem zweispurig ist, kann man jederzeit anhalten, denn eine Fahrspur darf als “Anhalteplatz” genutzt werden. Das fanden wir super, denn so konnte man wirklich überall da halten, wo man was schönes entdeckte. Da der Park an einer sehr zerklüfteten Küste liegt, gibt es auch an der Parkstraße immer wechselnde Aussichten. Mal fährt man durch einen Wald, mal entlang einem See und dann gelangt man wieder an die Küste. 

Unsere Bewertung: Wir waren zweimal im Park (2008 und 2013). Wir waren beide male begeistert, was aber auch daran liegen kann, dass wir jeweils im Herbst hier waren und eine herrliche Blattfärbung erleben konnten. Ob die Begeisterung auch so wäre, wenn hier alles grün ist, können wir so nicht wirklich beurteilen. Wegen der Küste, ist die Fahrt aber auch wenn man die bunten Bäume außer acht lässt, sehr schön und abwechslungsreich. Wir können den Park empfehlen.

3.5/5

Bass Harbor Head Lighthouse und Seawall

Beschreibung:  Das Bass Harbor Head Lighthouse wurde 1858 erbaut. Der Turm ist etwa 10m hoch und steht auf einem etwa nochmal so hohen Granitfelsen. Wegen dieser schönen Lage, ist der Leuchtturm auch ein beliebtes Fotomotiv. 

1988 wurde der Leuchtturm in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Der Turm und der kleine Ort Seawall liegen im westlichen Teil des Parks. Eigentlich gibt es hier nicht wirklich etwas Spektakuläres, aber das kleine Fischerstädtchen liegt malerisch am Ozean und man hat immer wieder schöne Aussichten auf Boote und die hübsche Küstenlinie.

Unsere Bewertung: Auch wenn dieser Teil des Parks etwas abseits des “Hauptparks” liegt, finden wir das sich ein Abstecher durchaus lohnt. Wer Spaß am Meer hat, wird hier sicher seinen Spaß haben.

3.5/5